Aktuelle politische Positionierungen des Verbandes

Wir melden uns als politische Stimme aus der Personalpraxis zur Wort

 

Stellungnahme des BPM zum geplanten Fachkräfteeinwanderungsgesetz und der Frage des "Spurwechsels"

04. Oktober 2018

Hier geht's zu Stellungnahme des BPM zum Spurwechsel

 

Beschlussanträge des BPM im Rahmen der Mitgliederversammlung

25. Juni 2018

Die Mitgliederversammlung diesen Jahres am 25. Juni 2018 diente u.a. auch dazu, die inhaltliche Arbeit des BPM neu auszurichten und entsprechende Beschlüsse zu verabschieden. 

Verabschiedet wurden die politischen Anträge zum Beschäftigtendatenschutz und zur Brückenteilzeit sowie die neue Datenschutzordnung des Verbands.

Hier geht's zum ausführlichen Bericht der Mitgliederversammlung und den verabschiedenen Anträgen. 

 

Stellungnahme des BPM zum Koalitionsvertrag

08. Februar 2018

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) begrüßt die Einigung auf einen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. Als größte Vereinigung für Personalmanager/innen und Personalverantwortliche in Deutschland mit 4.500 Mitgliedern werden wir die Arbeit der künftigen Regierungskoalition konstruktiv und kritisch begleiten.

Als Personalverantwortliche an der Schnittstelle zwischen Unternehmensführung und Mitarbeiter/innen in der betrieblichen Praxis treiben uns besonders die Themen Digitalisierung, Weiterbildung Arbeitszeitflexibilisierung, Fachkräftestrategie und Fachkräfteeinwanderungsgesetz um. Wir begrüßen insbesondere die Initiative zum mit fünf Milliarden dotierten Digitalpakt#D von Bund und Ländern.

Für unsere Mitglieder kommentieren wir die Passagen des Koalitionsvertrags, die für die personalpolitische Praxis besondere Relevanz besitzen. Regelmäßig melden wir uns als die politische Stimme aus der Personalpraxis zur Wort und setzen die Diskussion in Formaten wie dem BPM Forum fort.

Hier geht's zum ausführlichen Kommentar des Koalitionsvertrags

 

28h-Woche: Zeitsouveränität für Beschäftigte wichtig

10. Januar 2018
Der BPM begrüßt die Forderung der IG Metall nach flexiblen Arbeitszeiten und einem verbesserten Lohnausgleich. Die Erfahrungen unserer mehr als 4.000 Mitglieder in den  Unternehmen zeigen, dass es heute nicht mehr nur um mehr Lohn und sichere Jobs geht. Für die Mitarbeiter/innen spielt zusätzlich die Zeitsouveränität für die Vereinbarkeit ihrer Lebens- und Arbeitssituation eine zentrale Rolle. Daher befürwortet der BPM den Vorstoß der IG Metall, bei dem es in erster Linie um die zeitgemäße Stärkung der Mitarbeiterbedürfnisse geht.

Der Mensch muss im Mittelpunkt moderner Personalpolitik stehen. Nur wenn wir dieser Maxime folgen, werden wir die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich meistern können. Konkret muss es uns gemeinsam gelingen, die Arbeit für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter ungeachtet seines Alters oder seiner Position zu flexibilisieren. Eine Reduzierung der Arbeitszeit sollte deshalb stets mit den betrieblichen Anforderungen und den Wünschen der Mitarbeiter/innen im Einklang stehen. Eine verpflichtende Einführung solcher Regelungen könnte hier kontraproduktiv wirken, weshalb der BPM diese Forderung der IG Metall eher kritisch sieht.

 

Entgelttransparenzgesetz: BPM wertet neuen Auskunftsanspruch als Chance für die Unternehmen

09. Januar 2018
Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) wertet den Auskunftsanspruch nach dem Entgelttransparenzgesetz ab dem 06. Januar 2018 als Chance für die Unternehmen. Mit dem neuen Gesetz können Beschäftigte erstmals Auskunft über die Entgeltstrukturen im Unternehmen verlangen; Arbeitgeber müssen Berichtspflichten und Prüfverfahren beachten.

Die Unternehmen sollten die Umsetzung des Gesetzes klar als Chance begreifen, um einen offenen und fairen Dialog zu ihren Mitarbeitern aufzubauen und so Vertrauen zu schaffen. Die Zeit ist längst reif für echte Gleichstellung in den Vergütungsstrukturen.“, so die Verbandspräsidentin Dr. Elke Eller.

In Deutschland besteht immer noch ein Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern von 21 Prozent (Statistisches Bundesamt). „Mit dem neuen Entgelttransparenzgesetz wird rechtlich eine weitere wichtige Weiche auf dem langen Weg der Gleichstellung von Frauen und Männern im Arbeitsleben gestellt. Dieses sollten Personalmanager nutzen, um einen stärkeren Fokus auf die Leistungsfähigkeit von gemischten Teams zu setzen.“, so Christa Stienen, Vizepräsidentin des BPM.

„In der praktischen Umsetzung gibt es sicherlich noch die eine oder andere offene Frage. Der BPM würde sich wünschen, dass klare und in der betrieblichen Praxis verständliche Regelungen zum Vergleichsentgelt in das Gesetz eingearbeitet werden. Wir stehen zum Dialog mit der künftigen Bundesregierung bereit“, so Christa Stienen weiter.

Der BPM bietet seinen Mitgliedern Unterstützung und Beratung bei der Umsetzung des Gesetzes: die Fachgruppe Compliance & Benefits wird in Kürze einen Maßnahmenkatalog veröffentlichen.