28h-Woche: Zeitsouveränität für Beschäftigte wichtig

Der BPM begrüßt die Forderung der IG Metall nach flexiblen Arbeitszeiten und einem verbesserten Lohnausgleich. Die Erfahrungen unserer mehr als 4.000 Mitglieder in den  Unternehmen zeigen, dass es heute nicht mehr nur um mehr Lohn und sichere Jobs geht. Für die Mitarbeiter/innen spielt zusätzlich die Zeitsouveränität für die Vereinbarkeit ihrer Lebens- und Arbeitssituation eine zentrale Rolle. Daher befürwortet der BPM den Vorstoß der IG Metall, bei dem es in erster Linie um die zeitgemäße Stärkung der Mitarbeiterbedürfnisse geht.

Der Mensch muss im Mittelpunkt moderner Personalpolitik stehen. Nur wenn wir dieser Maxime folgen, werden wir die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich meistern können. Konkret muss es uns gemeinsam gelingen, die Arbeit für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter ungeachtet seines Alters oder seiner Position zu flexibilisieren. Eine Reduzierung der Arbeitszeit sollte deshalb stets mit den betrieblichen Anforderungen und den Wünschen der Mitarbeiter/innen im Einklang stehen. Eine verpflichtende Einführung solcher Regelungen könnte hier kontraproduktiv wirken, weshalb der BPM diese Forderung der IG Metall eher kritisch sieht.