BPM begrüßt geplantes Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung

Schluss mit dem bürokratischen Hürdenlauf

Die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland hängen wesentlich davon ab, wie gut der Fachkräftebedarf künftig gesichert werden kann.

Vor diesem Hintergrund begrüßt der Bundesverband der Personalmanager (BPM) als größte Vereinigung für Personalmanager/innen die Initiative der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung ausdrücklich. Das Bundeskabinett hatte Anfang der Woche Eckpunkte für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz beschlossen. 

„Dieser Beschluss ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Er zeigt, dass die Politik verstanden hat, welchen Stellenwert Fachkräfte aus Drittländern für den deutschen Arbeitsmarkt haben. Damit setzen wir nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem auch gesellschaftlich ein positives Zeichen,“ so Verbandspräsidentin Dr. Elke Eller.

In unserem aktuellen Positionspapier machen wir konkrete Vorschläge, wie ein pragmatischer „Spurwechsel“ mit Stichtagsregelung aus Sicht der Personaler aussehen kann und wie das Fachkräfteeinwanderungsgesetz mit einem Punktesystem gestaltet werden kann.

Wichtig ist aus unserer Sicht, die Vorschriften zur Fachkräfteeinwanderung so verständlich zu gestalten, dass sowohl die Fachkräfte im Ausland als auch die Personalabteilungen im Inland Transparenz und Klarheit über die Möglichkeiten der Beschäftigung und Weiterbeschäftigung von ausländischen Fachkräften erhalten. Aktuell ist die Einstellung und Weiterbeschäftigung von ausländischen Mitarbeiter/innen für die Personalabteilungen zu oft mit einem bürokratischen „Hürdenlauf“ durch verschiedene Ämter verbunden, bis alle Genehmigungen eingeholt, die Anerkennungen von Qualifikationen ausgestellt und die Vorrangprüfung abgeschlossen ist.

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