BPM positioniert sich zu Personalmanagement 4.0, Beschäftigungsdatenschutz und Lohngerechtigkeit

BPM Mitgliederversammlung

Der BPM hat in seiner siebten ordentlichen Mitgliederversammlung am 29. Juni drei Anträge zu den Themen Personalmanagement 4.0, Beschäftigungsdatenschutz und Lohngerechtigkeit verabschiedet.

Mit dem Antrag zu Personalmanagement 4.0 formuliert der Verband ein Leitbild, wie die Personalarbeit im digitalen Zeitalter aussieht. Der Antrag skizziert anhand von sieben Handlungsfeldern, wie sich Personalmanager in ihren Organisationen an die Spitze der digitalen Transformation stellen können. Zudem greift der Antrag neue Möglichkeiten der Partizipation von Mitarbeitern und die veränderte Rolle von Führungskräften auf.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt kommt auch im Antrag zum Beschäftigungsdatenschutz zur Geltung. Der BPM setzt sich darin für eine behutsame Implementierung des Beschäftigungsdatenschutzes in Deutschland ein. Der Verband sieht im Zuge der Verabschiedung der europäischen Datenschutzgrundverordnung die Chance, rechtliche Unsicherheiten auf nationaler Ebene zu beseitigen.

Im Antrag zur Lohngerechtigkeit bekennt sich der Verband zu Equal Pay, distanziert sich aber vom gleichnamigen Gesetzesentwurf des Bundesfamilienministeriums. Das Gesetz soll Lohndifferenzen zwischen Frauen und Männern beseitigen, blendet dabei aber wichtige Einflussfaktoren wie Qualifikationsniveau, Berufserfahrung, Erwerbspausen, Branchenzugehörigkeit und Arbeitszeitmodelle aus. Der BPM sieht die Unternehmen und die Tarifpartner selbst in der Verantwortung, geeignete Mechanismen gegen Entgeltdiskriminierung zu entwickeln.

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