BPM-Umfrage: Personaler sind sich der Verantwortung beim Einsatz von künstlicher Intelligenz bewusst

  • 41 Prozent prüfen den Einsatz von KI für ihre Arbeit 
  • Knapp die Hälfte möchte finale Personalentscheidung nie der Maschine überlassen
Künstliche Intelligenz ist eine vergleichsweise junge Technologie. Doch sie wird für eine moderne Personalarbeit zu einem wichtigen Schlüssel. Aktuell steht der Einsatz von künstlicher Intelligenz in den Personalprozessen noch am Anfang. Zwar beschäftigen sich insgesamt 74 Prozent der Per-sonalverantwortlichen in Deutschland intensiv mit dem Thema, oft fehlen ihnen allerdings noch die konkreten Anwendungsbeispiele sowie entsprechende Trainings, um die Technologie selbst einzusetzen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage, die der Bundesverband der Personalmanager in Zusammenarbeit mit dem Ethikbeirat HR Tech unter 1.032 Personalmanager/innen aus unterschiedlichen Branchen durchgeführt hat. 
 
„Die Ergebnisse zeigen: Die Personaler erkennen die Relevanz von KI für die eigene Arbeit und beschäftigen sich mit ihr. Die Gründe für die Zurückhaltung beim Einsatz in den eigenen Organi-sationen sind vielfältig. Dass insbesondere Fragen der Ethik und Transparenz angeführt werden, zeigt, dass hier verantwortungsvoll mit einer neuen Technologie umgegangen wird“, wertet Dr. Elke Eller, Präsidentin des Bundesverbands der Personalmanager, die Aussagen. 
 
Knapp drei Viertel der Befragten beschäftigten sich bereits mit KI in der Personalarbeit: 41 Prozent der Personaler prüfen derzeit, ob KI-basierte Technologien einen Nutzen für das eigene Aufgabenfeld haben. 16 Prozent planen den Einsatz konkret. Weitere 16 Prozent der Befragten gaben an, dass sie bereits KI-basierte Technologien in der Personalarbeit in ihrem Unternehmen einsetzen. 26,5 Prozent machen deutlich, dass diese Technologie für sie überhaupt nicht in Frage kommt.
 
Inhaltlich erwarten die Befragten die größten Veränderungen durch KI in der Personalarbeit bei der Mitarbeiter-Suche (40,6 Prozent) und Mitarbeiterverwaltung (25,3 Prozent). 

 

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