Die meisten Personalmanager fahren auf Sicht

Mehrheit plant Personaleinsatz auf einen Monat - Fast 70 Prozent haben auf Kurzarbeit umgestellt

 

Rund 47 Prozent der mittelständischen Betriebe müssen mindestens in einzelnen Geschäftsbereichen kurzfristig ihre Personalkapazitäten reduzieren, rund 15 Prozent müssen diese Anpassung für alle Geschäftsbereiche machen. Das ergibt eine Blitzumfrage des Bundesverbandes der Personalmanager (BPM), an der 525 angestellte Personalverantwortliche aus Unternehmen, dem öffentlichen Dienst und weiteren Institutionen zwischen dem sechsten und zehnte April teilgenommen haben.

Knapp 70 Prozent der befragten Personaler setzen in ihren Unternehmen bereits Kurzarbeitsregelungen um oder planen die Realisierung in naher Zukunft. Nahezu 50 Prozent nutzen die Möglichkeiten für virtuelle Betriebsratsbeschlüsse. Andere Maßnahmen wie Soforthilfen und Kredite, Steuerbefreiung bei Prämien oder zinslose Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen werden von maximal 21 Prozent der befragten Unternehmen in Anspruch genommen. 46 Prozent der Befragten gaben zudem an, ihren Personaleinsatz aktuell nicht länger als einen Monat im Voraus planen zu können.

70 Prozent fordern eine Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, 35 Prozent fordern, die Möglichkeiten für Kurzarbeit auszuweiten, knapp 15 Prozent fordern immerhin Einreiseerleichterungen für ausländische Hilfs- und Fachkräfte.

Die vollständige Datenauswertung finden Sie hier.